Manchmal zeigt sich der Weg erst wenn man anfängt ihn zu gehen
Cilli unsere Motivation
Sirrha unser ruhiger Pool
Harry unser Organisator
Sunny unser Frechdachs
Ankunft in Pamplona
Unsere Anreise
2 Tage waren wir mit dem Auto unterwegs, die erste Nacht haben wir in Saint Emilion übernachtet. Die Reise verlief super gut, die Hundis haben viel geschlafen. Es war sehr warm wir konnten am Abend gemütlich draussen Essen. Pamplona ist sehr schön viel haben wir noch nicht gesehen, unten ein paar Bilder von unserer Reise.
Unser Standort
Wir beziehen die ersten Tage unser Lager in Pamplona
Unsere Vorfreude
Morgen starten wir unser Abenteuer, alle sind bereit und voller Vorfreude. Das Wetter schlägt um die ersten zwei Tage wird es Regnerisch sein, gestern war es fast 30 Grad, das wäre viel zu Warm für unsere beiden Hunde zum laufen.
Tag 1 Roncesvalles nach Zubiri
Unsere Eindrücke
Unsere erste Etappe ab Roncesvalles hat Eindrücklich begonnen. Wunderschöne Landschaften mit einmaliger Aussicht, trotz Bewölkung gute Weitsicht.
Unsere Erlebnisse
Unsere Caminohunde hatten grossen Anklang, die meisten Pilger waren mit Amazing begeistert von ihnen. Die beiden bekamen immer wieder Streicheleinheiten.
Unsere Gefühlslage
Nach so langer Vorbereitung leben wir nun unseren Traum. Es ist so beeindruckend und nicht zu beschreiben, alle gehen den gleichen Weg und haben das gleiche Ziel. Die Pilger sind so offen und freundlich, man muss es erlebt haben um es zu fühlen. Es ist unbeschreiblich diese Energie zu spüren.
Tag 2 Zubiri nach Pamplona 16.04
Unsere Eindrücke
Die heutige Etappe war 22 Kilometer lang. Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter, es hatte etwas Regen angezeigt, aber wie gestern brauchten wir keinen Regenschutz.
Unsere Erlebnisse
Es waren wunderschöne Wege durch hügelige Landschaften. Wie gestern 450 Höhenmeter, aber nicht so steil. Auch die Abstiege waren nicht so steinig und schwer begehbar wie auf der gestrigen Etappe
Unsere Gefühlslage
Wir haben gestern schon versuchsweise, Sirrha und Sunny in ihren Hunderucksäcken etwas getragen. Heute haben wir die beiden auf längeren Strecken getragen, das sie Morgen auch noch fit sind. Uns wurde bewusst das dies sehr viel Kraft und Ausdauer von uns abverlangt. Um unser Ziel zu erreichen werden wir über unsere Grenzen hinausgehen.
Tag 3 Pamplona nach Puente la Reinas 17.04
Unsere Eindrücke
Die ersten beiden Tage waren schon Landschaftlich schön, aber die heutige Etappe unbeschreiblich was für Bilder, Eindrücke, diese Weitsicht, das sind Momente die man nicht mehr vergessen wird, die wir im Herzen tragen werden.
Unsere Erlebnisse
Was für ein Start in den Tag, 06:00 Harry frisch geduscht, totaler Stromausfall in der Wohnung. Sicherungskasten alles ok, Das Geschenk von Andrea und Costa Gold wert eine Taschenlampe....Cilli mit der Taschenlampe am Duschen und bereit machen!!! Aber was für ein Tag, so schöne Bilder, viele Pilger wollen Fotos von unseren beiden Caminohunden, sie gehen um die Welt.
Unsere Gefühlslage
Die ersten drei Tage unterwegs, 70 Km, 1460 Höhenmeter! Cilli hat heute Morgen Sunny 10 Km getragen, was für eine Leistung!! Wir alle vier sind in den Camino eingetaucht, Morgen ist ein Tag zum Relaxen, die Puppies Schlafen... wir unsere Schultern und den Nacken schonen.
Ruhetag in Pamplona 18.04
Heute geniessen wir einen Ruhetag, Sirrha und Sunny brauchen den. Es ist Waschen angesagt Wanderschuhe entstauben.... Die letzten drei Tage hatten wir Glück mit dem Regen, gestern liefen wir etwa eine Stunde in leichtem Nieselregen, brauchten die Regenponchos aber nicht. Heute Morgen noch leichter Regen ab Mittag wird es schöner. Ab Morgen drei Tage mit viel Sonne !! Wir freuen uns auf die kommenden Tage. Wir Danken euch für den lieben Zuspruch und eure aufmunternden Worte, bis bald mit den neusten News.
PS: Wenn ihr mal in Pamplona seit rechnet mit viel Zeit für ein Taxi ein! Wir haben einen Taxistand vor der Wohnung, am Dienstag habe ich einen bestellt, sie meinte 10 Minuten, nach 45 war es dann da. Es warteten noch andere Leute auf einen, anscheinend hatten wir Glück....es dauert normalerweise eine Stunde bis einer kommt!
Tag 4 Puente la Reinas nach Estella 19.04
Unsere Erlebnisse
Heute waren viele Pilger unterwegs, einige Asiaten mit Masken Handschuhen und Jacken. eine Gruppe mit 53 Personen aus Teneriffa, die eigentlich im küleren Klima Wandern wollten. Heute war es 22 Grad
Unsere Eindrücke
Die heutige Etappe war Landschaftlich wunderschön, die Weitsicht unbeschreiblich. Unter Olivenbäumen haben wir die Sonnenstrahlen und die Ruhe genossen. Für die Verpflegung war gesorgt, den Preis konnte man selber bestimmen,
Unsere Gefühlslage
Die 4. Etappe ist geschafft, Morgen verschieben wir uns nach Logrono. Wir sind am Einpacken, obwohl wir Morgen keine Etappe geplant haben, werden wir das wunderschöne Wetter ausnützen und die 5. Etappe bewältigen. Am Abend werden wir nach unserer Wanderung unser neues Domizil beziehen. Es wird stressig aber wir sind ja am Pilgern.....Für das Wohlergehen unserer Hundis sind wir verantwortlich, wir geben alles, auch wenn wir sie manchmal länger tragen als es vielleicht nötig wäre. Aber leider können wir sie ja nicht fragen. Der Weg ist ja noch lang.
Heute 20.04 beziehen wir unsere neue Unterkunft in Logrono wo wir für 4 Tage bleiben werden
Tag 5 Estella nach Los Arcos 20.04
Unsere Erlebnisse
Boah was für ein Tag. Um 04:00 Sind wir aufgestanden. Alles eingepackt und dann mit dem Auto nach Estella. Dann die 5. Etappe nach Los Arcos gelaufen. Danach mit dem Taxi zurück nach Estella wo unser Auto stand. Darauf die Fahrt nach Logrono wo wir unseren 2. Standort auf unserer Reise einrichten. Um 21 Uhr noch was kleines Essen mit einem feinen Ribero del Duero. Alle 4 sehr müde und glücklich eingeschlafen.
Unsere Eindrücke
Es waren etwa 22 Kilometer durch wunderschöne Landschaft, alles blüht, es liegt ein wunderbarer Duft in der Luft. Die letzten 10 Kilometer alles in der Sonne. Keine Wolke am Himmel, ohne Pause da kein Schatten. Unsere Caminopuppies machen das super werden ja teilweise auch von uns getragen.
Unsere Gefühlslage
Im grossen und ganzen ein stressiger Tag, Auch heute haben wir die beiden längere Zeit getragen. Wer grosses erreichen will, muss auch bereit sein grosse Dinge zu tun. Am Schluss überwiegen die schönen Eindrücke und Momente von diesem Tag.
Um so mehr haben wir unseren heutigen Pausentag verdient.
Tag 6 Los Arcos nach Logrono 22.04
Rückblick erste Woche
Am letzten Montag sind wir in Roncesvalles an den Pyrenäen aufgebrochen.
Bis heute haben wir 6 Etappen bewandert.
Wir haben 140 Kilometer zurück gelegt.
Etwas mehr als 3000 Höhenmeter erklommen.
Die Provinz Navarra haben wir hinter uns gelassen und Wandern jetzt in La Rioja.
Unsere Eindrücke
Heute hatten wir unsere längste Etappe seit unserem Start auf dem Programm. Wir waren 7 Stunden unterwegs für die fast 28 Kilometer. Die ersten 20 Kilometer waren Landschaftlich sehr schön. Man kann es eigentlich gar nicht in Worte fassen. Die letzten Kilometer verliefen dann flach bis Longrones. Zum Wandern war es heute super, sonnig aber nicht mehr so warm und ein frischer Wind. Nach der langen Etappe haben wir Morgen einen Ruhetag, die Puppies können sich erholen. Am Mittwoch steht dann eine 30 Kilometer Etappe auf dem Programm.
Unsere Gefühlslage
Man braucht so wenig um glücklich zu sein. Mit offenen Augen die Natur wahrnehmen und auf sich wirken lassen. Seine Herausforderungen annehmen und nicht darüber nachdenken.
Ruhetag in Logrono 23.04
Liebe Familie und Freunde. Heute an unserem Ruhetag für unsere Caminopuppies möchten wir euch einmal aufzeigen wie der gestrige Tag für uns aussah.
Um 05:00 sind wir auf, zuerst immer einen Kaffee zum in den Tag starten.
Im Bad die frische für den Tag holen, darauf gehe ich frische Brötchen einkaufen ..
Nach dem Frühstück mit dem Auto von Logrono nach Los Arcos. Um 08:20 sind wir für die Tour gestartet. Um 16:20 sind wir an unserem Ziel in Longrono eingelaufen. In Araia haben wir nach 20 Kilometern eine stündige Pause eingelegt.
Nach erreichen unsere Ziels haben wir an der Sonne in Longrono ein Bierchen getrunken.
Cilli ist dann mit unseren Puppies in die Wohnung, hat sie geduscht und die Pfoten eingecremt. Ich bin in dieser Zeit mit einem Taxi zurück nach Los Arcos und habe unser Auto geholt. Um 19:30 haben wir in der Wohnung das Nachtessen mit einem feinen Vino genossen, mit den Puppies konnten wir nach so einem langen Tag nicht nochmal raus. Hunde sind sowieso in den Innenräumen nirgends gestattet. Um 20.30 haben wir die Homepage bearbeitet, hier haben wir eine Super W-LAN Verbindung. In Pamplona ging es jeweils 4 -5 Minuten um ein Bild hoch zu laden. Nach so einem Tag freut man sich gemütlich ins Bett zu liegen. Wir schlafen jeweils ziemlich gut. Wir haben so viele Bilder und Erlebnisse im Kopf, diese ganzen Gefühle ein zu Ordnen und zu verarbeiten braucht jeweils einige Zeit. Im Moment sind wir voll im Flow, wir könnten immer am nächsten Tag weiter laufen. Nach Santiago ist es ein noch langer Weg, die Puppies brauchen diese Ruhetage auch wenn wir sie sehr viel Tragen
Tag 7 Logrono nach Najera 24.04
Unsere Erlebnisse
Heute stand eine 30km Etappe auf dem Plan mit 518hm. Wir sind sehr früh raus, wir mussten noch das Auto laden, neu sind wir in Najera in einer Wohung.
Die ersten 2,5km gingen durch Logrono, war sehr hektisch so viele Leute! Danach kamen wir in einen etwa 2km langen Park der in ein Naturschutzgebiet überging mit einem Stausee. Es war sehr Bewölkt und ein kühler Wind. Nach 9km liefen wir in die Sonne die uns bis am Schluss begleitete. Etwa 2km lang haben Pilger Kreuze im Zaun angebracht, sehr Bewegend an diesem entlang zu gehen.==>
Unsere Eindrücke
Mit der Sonne kamen auch wieder die hügeligen Hänge mit den kleinen Dörfern. Den Weg säumten Kilometerlange Weingebiete und bezaubernden Landschaften.
Nach 14km legten wir in Navarrete eine Pause ein. Es ging weiter bis Ventosa wo wir vor dem Aufstieg zum Alto de Paya uns ein Bierchen gönnten. Die Aussicht vom höchsten Punkt der Etappe war atemberaubend und nicht in Worte zu fassen. Danach ging es abwärts wo das Land wieder flacher wurde Najera entgegen. Die letzten 8km wurden dann anstrengender. Wir haben Sirrha und Sunny einige Kilometer getragen, wir haben beide unsere Schultern gespürt
Unsere Gefühlslage
Es war eine lange aber auch wunderschöne Etappe. Jetzt sind wir schon fast 200km unterwegs! Nach unserer Ankunft in Najera bin ich mit dem Taxi zurück nach Logrono unser Auto holen. Dann alles in den 2. Stock hochtragen....
Um 21 Uhr noch etwas kleines zum essen zubereitet und mit einem feinen Vino genossen. Um 22:30 dann erschöpft und dem Kopf voller Bilder eingeschlafen.
Heute haben wir viele Pilger wiedergesehen die wir schon einige male angetroffen haben. Darunter auch einen Polnischen Pilger. Wir haben uns auf der ersten Etappe getroffen und gegenseitig einige Fotos geschossen. Wir haben 100 Tafeln Schokolade mitgenommen, für die Betreuer der Pensionen die uns einen Stempel geben. Ihm haben wir auch eine Tafel gegeben, er hat diese am Abend voller Freude gegessen und an uns gedacht. Man hat nicht mit allen Pilgern Kontakt, es entwickelt sich aber zu einigen Pilgern ein herzliches Verhältnis das schwer zu beschreiben ist.
Tag 8 Najera nach Santo D. de la Calzada 25.04
Unsere Erlebnisse
Eigentlich wollten wir heute einen Ruhetag einlegen nach der gestrigen langen Etappe. Da die heutige Etappe aber mit 21km und 433hm eher kurz war und das Wetter Morgen eher regnerisch ist haben wir diese Etappe vorgezogen. Durch Weinbaugebiete und Getreidefelder ging die Etappe nach Azofra wo wir nach 7km eine kurze Pause einlegten. Wir haben die Puppies dann in ihre Rucksäcke verstaut. Die nächsten 8km waren sehr anstrengend, eine nie enlose lange gerade ohne Ende. Wir wahren froh hatten wir keinen Sonnenschein und eher kühle Temperaturen==>
Unsere Eindrücke
Nach 15km haben wir dann Ciruena erreicht wo wir uns mit einem Bierchen von den Strapazen erholt haben. Danach ging es Talwärts, vorbei an vielen Feldern mit einer beraubend Weitsicht Richtung Santo Domingo de la Calzada. An unserem Ziel wollten wir wieder mit einem Taxi zurück nach Najera, der Taxifahrer wollte unser Caminohundis im Kofferraum transportieren.... Anscheinend ist es verboten Hunde im Auto mit zu führen.
Das kam für uns natürlich nicht in Frage, bis jetzt war es auch kein Problem. Wir hatten die beiden dann auf dem Rücksitz auf unseren Beinen und hat uns nach Najera gebracht.
Unsere Gefühlslage
Es ist für uns nicht nach nachvollziehbar wie tief der Stellenwert in Spanien gegenüber Hunden ist. Es gibt sehr viele Hunde in Spanien, diese fristen aber auch teilweise kein schönes, oder sogar teilweise erbärmliches Leben. Wir schauen vorwärts, Morgen bekommen unsere Hundies einen wohlverdienten Ruhetag. Danach geht es dann Richtung Burgos.
Ruhetag in Najera 26.04
Heute haben wir alles zusammen gepackt, am 28. April werden wir nach Burgos umsiedeln. Wir freuen uns sehr, dann sind wir zum ersten mal in einem Hotel. Die Wohnung hier war sehr kühl wir waren froh hatten wir einen Heizlüfter dabei. In Najera ist auch fast nichts los, es gibt fast keine Restaurants. Wir haben immer selber gekocht, die Tage waren jeweils lange bis alles erledigt war und wir müde ins Bett gekommen sind
Tag 9 Santo D. de Calzada nach Belorado 27.04
Unsere Erlebnisse
Huch was für ein Tag.....
Aber zuerst der Reihe nach.
Die heutige Etappe war 22,8km lang mit 473hm. Am Morgen war es trüb und regnerisch, wir haben dann alle 4 unsere Regenausrüstung montiert. Von Santo Domingo de la Calzado ging es hoch nach Granon. Das Wetter wurde immer besser und die Sonne wärmte uns etwas auf. Ein starker Wind der immer intensiver wurde. Es waren wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaften. Wir erreichten Villoria de Rioja wo wir eine Pause einlegten.==>
Unsere Eindrücke
Dann ging es weiter, wir verliessen das Dorf Richtung Belorado unserem heutigen Ziel. Vor uns türmten sich immer mehr Wolken auf. Wir montierten unsere Regenmontur. Dann ging es los ein unbeschreiblicher Sturm zog über uns her. Windböen die unsere Regenpanchos fast in Stücke rissen. Keine Möglichkeit irgendwo Schutz zu suchen. Wir versuchten unsere beiden Puppies unter den Ponchos irgendwie zu schützen. Die beiden haben gezittert vor Regen und Windböen. Das ganze dauerte etwa 30 Minuten. Danach mussten wir noch 6 Kilometer total durchnässt bis Belorado laufen.
Unsere Gefühlslage
So etwas wie heute haben wir noch nie erlebt, Die letzten 6 Kilometer sind wir dann fast gerannt um das Ziel zu erreichen. In Belorado haben wir dann einen Engel getroffen der uns in ein Restaurant lies obwohl es verboten war. Dort konnten wir uns dann aufwärmen. Wir haben uns dann herzlich bedankt das wir diese Aufmerksamkeit nie vergessen werden
Heute haben wir Kastilien erreicht, Morgen werden wir unser neues Domizil in Burgos beziehen.
Tag 10 Belorado nach San Juan de Ortega 28.04
Unsere Erlebnisse
Unsere heutige Etappe hatte eine Länge von 24,2km mit einer Steigung von 543hm. Wir starteten bei traumhaftem Bilderbuchwetter. Mit 3 Grad war es noch sehr kühl am Morgen. Wir schulterten unsere beiden Puppies und haben sie die ersten 5km getragen. In Tosantos hatten wir einen kurzen halt und haben unser Frühstück eingenommen. Es ging weiter bis nach Villafranca, dies war die letzte Möglichkeit zu einer Pause. Die Bewölkung hat im laufe des Tages zugenommen, ein Wechsel von Sonne und Wolken aber den ganzen Tag ohne Regen bei guten Temperaturen==>
Unsere Eindrücke
Bis Villafranca säumten unglaubliche Mengen von Agrarfeldern die Landschaft. Unbeschreiblich diese Weiten und Eindrücke. Nach der Mittagspause in Villafranca ging es dann hoch auf den Monumento La Pedraja. Zum ersten mal auf unserem Camino sind wir durch Wälder gewandert. Auf dem höchsten Punkt der Etappe ging es dann auf breiten Wegen durch Waldgebiete auf einer gefühlten nie enden geraden weiter. Die letzten 2km ging es dann über Felder zu unserem heutigen Ziel in San Juan de Ortega. Es war eine sehr schöne Etappe bei guten Wetterbedingen, unsere Puppies haben es auch genossen und sind super gelaufen.
Unsere Gefühlslage
Der gestrige Tag mit diesem unbeschreiblichen Sturm hat uns sehr herausgefordert. Um drei in der Nacht als wir beide Wach waren, war es uns nicht klar ob wir die Etappe heute angehen sollten. Am Morgen war uns klar das ist der Weg den wir gehen wollen, mit allen seinen Herausforderungen und Prüfungen die noch auf uns zukommen werden. In schwierigen Momenten merkt man wie viel Kraft in einem steckt.
Ruhetag in Burgos 29.04
Heute geniessen wir unseren Ruhetag in Burgos. Cilli und ich wären gerne weitergelaufen..... Sirrha und Sunny brauchen aber eine Pause, die beiden machen es super gut, sie laufen doch einen grossen Teil selber, vor allem Sunny möchte immer los Rennen. Wir haben heute Morgen unsere Unterkünfte überarbeitet. Da wir teilweise sowieso mit dem Auto an die Startpunkte fahren müssen, haben wir die Aufenthalte auf weniger Unterkünfte angepasst. So müssen wir nicht so häufig unser ganzes Gepäck ein und ausladen. Booking.com ist in dieser Hinsicht wirklich super um alles zu Verwalten. Die beiden nächsten Etappen werden wieder länger. Am Donnerstag 31,7km. Nach so langen Routen haben wir jeweils einen Ruhetag für Sirrha und Sunny eingeplant. Heute geniessen wir das wunderschöne Wetter in Burgos.
Tag 11 San Juan de Ortega nach Burgos 30.04
Unsere Erlebnisse
Die heutige Etappe führt uns nach Burgos wo wir schon unser Hotel bezogen haben. Über 27km und 245hm begann die Etappe bei strahlendem Sonnenschein. Über offene Felder ging es nach Ages und Atapuerca. Durch den strahlendblauen Himmel hatten wir eine atemberaubende Weitsicht. Danach ging es aufwärts zum Gipfelkreuz auf 1069 Meter. Schon bald kann man bis nach Burgos sehen. Danach geht es Talwärts in Riopico haben wir dann gefrühstückt.
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Unsere Eindrücke
Die Wolken haben immer mehr zugenommen, durch den immer stärker werden Wind fühlt es sich recht frisch an bei 14 Grad, Cilli hat teilweise ihre Handschuhe aus dem Rucksäck genommen. Von da an kreuzen wir die Autobahn laufen entlang dem Flughafen nach Villamar wo wir ein Bierchen trinken und die Puppies ihr Mittagessen bekommen. Danach geht es etwa auf 8 Kilometern entlang von Gewerbegebäuden Richtung Burgos alles der Strasse entlang.
Tag 12 Burgos nach Hontanos 1. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute 32,1km 385hm. Am Morgen wieder bei strahlendem Sonnenschein Burgos verlassen. Ein schöner Weg über Feldwege bis Tardajos. In Tardajos haben wir uns mit einem frischen O-Saft gestärkt. Danach ging es weiter bis Hornillas del Camino. Hier haben wir kurz ein Bier genossen, und weiter ging es nach Hontanas. Nach etwa 6km hat die Bewölkung stark zugenommen und es wehte uns ein frischer Wind um die Ohren. Da Gewitter angesagt waren, getrauten wir uns keine grossen Pausen einzulegen
Unsere Eindrücke
Heute haben wir die beiden 17km getragen. Mit der heutigen Etappe beginnt die Meseta, die zentralspanische Hochebene, mit ihren schier endlosen Weiten und dem rauen Klima. Viele Pilger fürchten sich vor diesen 160km. Manche überspringen sie sogar mit dem Bus. Schattenlose Wege durch spröde, menschenleere Landstriche.
Unsere Gefühlslage
Dem Himmel so nah!
Heute erlebten wir Momente die unbeschreiblich sind, die sich in unser Herz geprägt haben. Heute wurden wir vier in einer kleinen Kapelle, mit einer Madonna um den Hals gesegnet für den Weg. Diese Erlebnisse sind für unsere Verbindung bestimmt. Da sich die Landschaft schlagartig verändert hat, und das Auge kaum noch Ablenkung findet, geht der Blick zwangsläufig nach innen, eine Reise zu sich selbst.
Pausentag in Burgos 2. Mai
Die beiden letzten Tage haben wir 60km zurück gelegt. Auch wenn wir Sirrha und Sunny sehr viel Tragen brauchen sie auch eine Pause zwischen durch. Sunny würde am liebsten bis nach Santiago durchrennen. Es macht so viel Freude die beiden bei uns zu haben, und zu erleben wie sie voller Energie mitmachen. Burgos ist eine beeindruckende Stadt. Vor allem die wunderschöne Kathedrale mit ihrem grossen Platz, der mit seinen Bars zum verweilen einlädt. Heute bläst ein gefühlt eiskalter Wind bei 11 Grad. Wir sind froh das es bald etwas wärmer wird.
Tag 13 Hontanos nach Boadillo del Camino
3. Mai
Unsere Erlebnisse
Huch was für ein Tag...
Es ging um 8 Uhr los, bei 2 Grad und einem eisigen Wind. 29km 356hm.
Von Hontanas bis Castrojeriz wo es einen O-Saft gab. Im Dorf eine wunderschöne Kirche die wir bewundert und Kerzen angezündet haben. Dann ging es fast 200 Meter hoch wo uns ein phantastischer Ausblick erwartete. Danach ging es steil abwärts bis Itero de la Vega. Viele Pilger hatten hier ihre Unterkunft. Puppies hatten ihr Mittagessen und wir stärkten uns mit einer Cerveza==>
Unsere Eindrücke
Da es mit dem kühlen Wind und den Böen zu kalt war zum draussen Sitzen, hielten wir unsere Pause kurz und zogen weiter. Die letzten 10 Kilometer fühlten sich mit den grossen Steinen, dem immer noch sehr kühlen Wind, dem endlosen Weg an, als würden wir unser Ziel nie erreichen.
Unsere Gefühlslage
Die heutige Etappe hat uns sehr viel Energie gekostet. Der stetige kühle Wind raubte uns sehr viel Energie, Wir waren froh das Ziel erreicht zu haben. Heute gibt es Zimmerservice mit einem sehr feinen Rotwein. Danach gehen wir zufrieden und glücklich ins Bett.....
Reisetag 04. Mai
In der Zwischenzeit haben wir schon 300 km auf unserem Weg nach Santiago zurückgelegt. Die Distanz zwischen Burgos und Leon beträgt etwa 160 Kilometer. 60 km von diesem Weg haben wir zu Fuss schon bewältigt. Heute beziehen wir unsere nächste Unterkunft in Sahagun. Dies liegt etwa 60 km von Leon entfernt. Ab Morgen soll es nun endlich etwas Wärmer werden. Der kalte Wind raubt einem sehr viel Energie, gestern waren wir wirklich froh unser Ziel erreicht zu haben. Morgen geht es dann ab Boadilla weiter auf der Meseta, mit seinen nie enden wollenden geraden Abschnitten.
Tag 14 Boadilla nach Carrion de los Condes
5. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute standen 27,7km auf dem Programm. Am Morgen mit 10 Grad endlich mal ein paar Grad wärmer. Der Wind wurde immer stärker im laufe des Tages. Am Morgen waren wir noch unschlüssig wie lange wir heute gehen sollen, es waren Gewitter und starker Regen angesagt. Der Start führte uns über schöne Landabschnitte entlang des Canal de Castilla. Es folgten Strassenabschnitte über Fromista nach Poblecation de Campos. Hier mussten wir uns entscheiden ob wir die Pilgerautobahn, 14km entlang der Strasse nehmen, oder einen längeren Weg einschlagen>>
Unsere Eindrücke
Wir haben uns natürlich für den längeren entschieden!
Wir wurden natürlich reichlich mit einem wunderschönen Weg entlang einem Bach und super Wegabschnitten belohnt. Nach Villalcazar mussten wir dann die letzten 6km auch entlang der Strasse zu unserem Ziel laufen. Die Wolken wurden immer dunkler und unsere Schritte immer schneller. Begleitet mit ein paar kurzen Schauern erreichten wir unser Ziel.
Unsere Gefühlsage
Nach unserem gestrigen Pausen/Reisetag waren wir glücklich heute wieder auf dem Camino unterwegs zu sein. Ab Morgen sollte das Wetter besser werden. Wir freuen uns mit etwas Sonne unsere Pausen geniessen zu können.
Tag 15 Garrion de los Condes nach Ledigos
6. Mai
Unsere Erlebnisse
24km standen heute auf dem Programm. Es ist eine gefürchtete Etappe. Nach dem verlassen von Carrion ging es schnell über in eine schnurgeraden Strecke auf der Meseta.
18 Kilometer auf der einsamen und schattenlosen Landschaft, eine echte Herausforderung für Körper und Geist. Man sucht am Horizont Punkte an denen man sich Orientieren kann. Bis jetzt wirklich die grösste Herausforderung für uns, wir haben die Strecke ohne Pause zurück gelegt...
Unsere Eindrücke
Dann erreicht man ein Plateau und vor einem liegt ein kleines Dorf. Wie eine Fata Morgana. Ein schöner Platz mit 2 Albergues. Hier konnten wir das erste mal eine längere Pause mit einem feinen Sandwich und einer Cervesa an der Sonne geniessen. Danach ging es auf einem schöneren Weg noch 7 Kilometer weiter bis an unser Ziel in Legios.
Unsere Gefühlsage
Mit der heutigen Etappe haben wir die Hälfte unseres Weges erreicht. Wir sind freudig gespannt was uns auf den nächsten Etappen auf unserem Weg nach Santiago erwartet.
Reisetag 7. Mai
Heute verschieben wir uns nach Leon und beziehen dort unsere nächste Unterkunft. Wir sind froh über die wärmeren Temperaturen, jetzt können wir mit unseren Puppies auch mal draussen sitzen, ohne dick in Jacken eingehüllt zu sein. Streckenmässig liegen noch 3 Etappen vor uns bis wir zu Fuss Leon erreichen. Wir haben unsere Anzahl Unterkünfte stark reduziert. Das wechseln der Unterkünfte ist jeweils auch mit sehr viel Aufwand verbunden, vor allem wenn wir am gleichen Tag eine Etappe wandern. Wir freuen uns auf Leon und die nächste Kathedrale. Vielen Dank an alle die uns mit euren Worten und Zuwendungen immer wieder neue Kraft und Ansporn bringen.
Tag 16 Ledigos nach El Burgo Ranero
8. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute waren wir 34km unterwegs Die ersten 17km über Moratinos, San Nicolas del Real Camino bis nach Sahagün waren auf schönen Wegen und Pfaden umgeben
Unsere Eindrücke
Danach weiter bis Calzado del Coto, und nach Bercianos del Real Camino, wo wir eine kurze Pause einlegten. Anschliessend ging es unserem Ziel in El Burgo Ranero entgegen. Die letzten 12km wieder auf endlosen geraden, kein Ziel in Sicht.
Unsere Gefühlsage
Wir sind so Dankbar, das wir körperlich so fit sind, unsere Füsse uns so weit tragen und wir keine Blasen haben. Mir fehlen immer wieder die Worte, wo Cilli die Kraft hernimmt, Sunny über so viele Kilometer auf ihrem Rücken zu tragen. Jeder Tag ist für uns mit Glück gesegnet, und wir freuen uns auf alles was wir zusammen auf unserem Weg noch erleben werden. Diese Eindrücke und Momente die wir erleben kann man in Worten nicht beschreiben. Wir freuen uns jeden Morgen auf die neue Etappe.
Pausentag in Leon 9. Mai
Nach unserer gestrigen Etappe gönnen wir unseren Hundis einen Pausentag im phänomenal schönen Leon mit seiner atemberaubenden Kathedrale.
Tag 17 El Burgo Ranero nach Mansilla de las Mulas 10. Mai
Unsere Erlebnisse
Es sind noch 39km bis Leon, heute haben wir 19 davon zurück gelegt. Die ersten 13km verliefen auf einem Weg neben einer Landstrasse, immer gerade aus ohne Ziel vor Augen. Links und rechts schöner Weitblick mit endlosen Feldern. In der Ferne sieht man die Gebirge die wir auch noch überwinden werden==>
Unsere Eindrücke
In Reliegos angekommen haben wir eine wohlverdiente Pause eingelegt und bei strahlendem Sonnenschein genossen.
(Mit 2 frisch gemachten Riesensandwiches)
Es ging weiter zu unserem Ziel in Mansilla de las Mulas. Wieder auf dem gleichen Weg, Bäume entlang dem Weg geben ihren Schatten ab, so war es für unsere Camino hundis einigermassen angenehm.
Unsere Gefühlsage
Heute war es zum ersten mal richtig warm. Ich schon am Morgen mit kurzen Hosen und Shirt. Wir waren froh ziemlich früh losgelaufen zu sein, so mussten unsere Puppies nicht zu lange bei diesen Temperaturen laufen, auch im Rucksack wird es warm für die beiden. Es war eine eher eintönige Etappe. Noch 19 Kilometer dann lassen wir die Meseta hinter uns.
Tag 18 Mansilla de las Mulas nach Leon
11. Mai
Unsere Erlebnisse
Auf dem heutigen Weg haben wir viele Mitpilger angetroffen, mit denen wir uns schon viel Unterhalten haben. Sirrha und Sunny sind natürlich immer im Mittelpunkt und werden auch sehr häufig für Erinnerungen Fotografiert. Sunny sieht ja auch zum verlieben aus wenn sie aus ihrem Rucksack strahlt.
Unsere Eindrücke
Die heutige Etappe führte uns über Villamoros und Puente Villarente nach Arcahueja. Dies wie meistens die letzten Tage auf einem Weg neben der Strasse. Wir hatten am Morgen wunderschönes Wetter und milde Temperaturen, wir kamen sehr gut vorwärts. Es bauten sich am Himmel grosse dunkle Wolken auf, wir kamen aber ohne Tropfen in Leon an. Die letzten Kilometer verliefen entlang der Strasse mit Gewerbe und vielen Ausstellungsräumen, bevor wir Leon durchquerten und unser Ziel an der Kathedrale erreichten.
Unsere Gefühlsage
Am 16. April sind wir in Roncesvalles auf unserem Camino Frances gestartet. Wir haben uns vor dem Start auch unsere Gedanken gemacht. Klappt alles wie wir uns das vorstellen, es war ein Aufbruch in ein Abenteuer mit vielen Fragezeichen. Heute war es die 18. Etappe, bald sind es noch 300 Kilometer bis Santiago. Burgos und Leon waren unsere zwei ersten Fixpunkte die wir ohne grössere Probleme erreicht haben. Unser grosses Ziel kommt immer näher. Für unseren Traum wachsen wir auch über uns hinaus mit unseren Hundis auf den Schultern. Vor uns steht der wohl schönste Teil des Caminos, wie wir von vielen Pilgern und Einheimischen gehört haben. Es wird aber sicher auch herausfordernd die Gebirgsketten zu überwinden.
Tag 19 Leon nach Villar de Mazarife
12. Mai
Unsere Erlebnisse
Auf unserer heutigen Etappe verliessen wir Leon vorbei an der prächtigen Kathedrale in Richtung La Virgen del Camino. Der Weg führte durch die Stadt entlang der Strassen. Am heutigen Sonntag hatte es keinen Verkehr und es war angenehm dem Strassenverlauf zu folgen. Danach nahmen wir die alternative Route.==>
Unsere Eindrücke
Diese führte uns über wunderschöne Landabschnitte bis zu unserem Ziel nach Villar de Mazarife. Der heutige Tag war sehr angenehm, wir hatten fast keinen Wind und milde Temperaturen.
Unsere Gefühlsage
Heute war ein ganz spezieller Tag. Bei einem Pausenhalt in Chozas de Abajo, trafen wir eine Pilgerin aus Korea wieder. Wir haben sie bei unserem Start in Roncesvalles während 3 Etappen mehrfach angetroffen. Bis heute haben wir sie auf unserem Weg nicht mehr gesehen. Sie hat uns dann ganz spontan umarmt vor Freude, uns und unsere Puppies wieder zu sehen. An unserem Ziel haben wir noch einige Zeit mit einem Paar aus Kärnten gesprochen, wir haben uns einige male getroffen in den letzten Tagen. Bei unserem heutigen Nachtessen haben wir noch Pilger aus England angetroffen die schon viel von unseren Camino Hündlis gehört haben und sehr erfreut waren. Das sind so spezielle Momente die man nie vergessen wird.
Tag 20 Villar de Mazarife bis Villares de Orbigo 13. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute waren ab 14:00 Uhr starke Regenfälle angesagt. Unsere Etappe heute darum etwas kürzer als sonst. Von Mazarife ging es 6km auf einer Strasse nach Villavante. Die Strasse war wenigstens wenig befahren. Danach ging es auf einer sehr staubigen Schotterpiste weiter bis Hospital de Orbigo. Ein wunderschöner Ort, über eine einzigartige Brücke führte der Weg ins Dorf. Nach einer Pause nahmen wir den Rest der Strecke unter unsere Füsse.
Unsere Eindrücke
Wir sind froh wenn es nach Astorga wieder über Hügellandschaften Richtung Montes de Leon (Gebirgskette) abwechslungsreicher wird.
Unsere Gefühlsage
Wir freuen uns auf die kommenden Herausforderungen. In den nächsten Tagen wird es einiges an Höhenmeter zu bewältigen geben.
Tag 19 Villares de Orbigo nach Santa Catalina
14. Mai
Unsere Erlebnisse
Ab heute wieder ein ganz anderes Bild. Über hügelige wunderschöne Landschaften ging es auf 24km nach Santa Catalina. In einem Moment der Himmel schwarz als würde er die Erde am Horizont verschlingen, ein paar Minuten später wieder fast strahlender Sonnenschein. Eine zügiger Wind den ganzen Tag, wir erhielten Warnhinweise auf dem Handy bis 120 Dezibel als höchster Wert!
Unsere Eindrücke
Die Etappe führte uns über Astorga. Eine wunderschöne Stadt mit prächtiger Kathedrale, wunderschönen Häusern und einem grossen Hauptplatz, wo wir eine längere Pause an der Sonne genossen. Unterwegs auch eine Oase mit grossem Angebot von Früchten, Nüssen und allem was man sich wünscht. Auch hier du kannst nehmen was dein Herz begehrt und Bezahlen was du geben kannst. Etwas später ein Stand mit Handgefertigten Aluminiumschmuck. Wir haben uns einen ''Dreamcatcher'' und ein ''Lauf des Lebens'' Amulett gekauft. Keine Preise du kannst bezahlen so viel es für dich Wert ist.
Unsere Gefühlsage
Was für ein Tag, so viele Eindrücke, unvergessliche Momente, Erlebnisse die sich in deinem Herz verankern. Man kann es wirklich nicht in Worte fassen und beschreiben, was das in einem auslöst. Am 15. Mai legen wir einen Pausentag ein für die Puppies. Am Donnerstag geht es dann hoch auf 1500 Meter zum höchsten Punkt des ganzen Camino France.
Tag 20 Santa Catalina nach El Alcebo
16. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute stand mit 30 Kilometer eine lange Etappe auf dem Programm. Die sich dann am Schluss zu unserer grössten Herausforderung bis jetzt auf unserem Weg nach Santiago herausstellen sollte. Es war den ganzen Tag nie wärmer als 6 Grad. Der Wind wehte uns um die Ohren, der immer wieder aufkommende Regen peitsche uns ins Gesicht. Ab dem Cruz de Ferro, war der Weg matschig, teilweise überflutet und für Hunde unbegehbar.
Unsere Eindrücke
Von Santa Catalina bis kurz vor Foncebadon war der Weg entlang von blühenden Heiden sehr schön. Je höher das wir kamen wechselte das Wetter im Minutentakt. Am Crue de Ferro auf 1500 Meter, dem höchsten Punkt des Jakobsweges, kann man einen Stein von zu Hause ablegen, als Symbol seiner Sünden. Und am Kreuz sich von ihnen lösen. Die letzten 8 Kilometer waren sehr anstrengend. Da die Wege für unsere Puppies nicht begehbar waren, haben wir sie bis zum Ziel getragen.
Unsere Gefühlsage
In Rabanal del Camino wurden wir auf Schweizerdeutsch angesprochen. Der Bruder von einer guten Freundin, mit seiner Frau, hat uns zufällig auf unsrem Weg gekreuzt. Die Welt ist klein. Wir sind froh die heutige Etappe überstanden zu haben. Morgen geht es weiter, ab Montag sollte das Wetter besser werden.
Tag 21 El Alcebo nach Ponferrada
17. Mai
Unsere Erlebnisse
Auch heute ging es nochmals anstrengend den Pass hinunter. Jeder Schritt musste mit den Hundis auf dem Rücken gut überlegt sein. Am Anfang dicker Nebel, windig und kalt. Der Nebel löste sich auf dem Weg ins Tal langsam auf. Im Tal erwartete uns mit Molinseca ein romantisches Dörfchen mit vielen Einkehr Möglichkeiten. Die letzten Kilometer führten uns nach Ponferrada, eine sehr schöne Stadt mit vielen Eindrücken.
Unsere Eindrücke
Das Wetter ist noch immer eher kühl, die Sonne war heute nur kurz zu sehen. Wir waren aber froh beim Abstieg und auch im weiteren Verlauf der heutigen Etappe ohne Regen zu gehen.
Unsere Gefühlsage
Wir sind wirklich dankbar und glücklich den höchsten Punkt des Caminos bei diesen Wetterbedingungen überwunden zu haben . Es waren zwei sehr anstrengende Tage die hinter uns liegen. Wir haben einige Pilger gesehen die nicht mehr weiter konnten und ein Taxi riefen. Erwähnen möchten wir auch Sirrha und Sunny, die uns auf dem Weg mit viel Freude und Energie begleiten. Der Jakobsweg zeigt dir wie viel Kraft in dir steckt und zu was du allem fähig bist. Geniesse den Moment und vertraue auf Morgen.
Tag 22 Ponferrada nach Villafranca del Bierzo
19. Mai
Unsere Erlebnisse
Gestern haben wir unsere Unterkunft gewechselt und sind weiter gezogen. Zum Glück, es hat gestern den ganzen Tag geregnet, teilwiese wie aus Kübeln...
Der Start zur heutige Etappe ging gemütlich aus Ponferrada über mehrere kleine Dörfer bis nach Cacabelos. Meistens entlang von wenig befahrenen Strassen, teilweise ermüdend....
Unsere Eindrücke
Dann ging der Weg über zu wunderschönen Weinanbaugebieten über hügeliges Gelände.
Unsere Gefühlsage
Morgen steht uns eine schwere Etappe bevor. Es sind sehr viele Höhenmeter zu bewältigen. Wir sind müde, die kühlen Temperaturen und der unangenehme Wind rauben an der Energie.
Tag 23 Villafranca Del Bierzo nach O Cebreiro
20. Mai
Unsere Erlebnisse
Die heutige Etappe führte uns über 29km zum Wunderschönen Bergdorf
O Cebreiro. Die ersten Kilometer führten meistens entlang der Strasse durch unzählig viele kleine Dörfer mit diversen Möglichkeiten zum sich stärken. Die Sonne begleitete uns, es war wirklich schön wieder mal bei Temperaturen die sich ein wenig angenehmer anfühlten als die letzten Tage zu Wandern. Auch das Cerveza mundete an der Sonne mehr. Der Himmel verdunkelte sich im laufe des Tages immer mehr. Es ging dann weiter entlang einer Dorfstrasse. Die letzten Kilometer ging es dann stetig steiler durch Wälder und Bergpfade unserem Ziel entgegen.
Unsere Eindrücke
Je näher wir unserem Ziel kamen, öffnete sich die Landschaft und wir wurden mit Atemberaubender Weitsicht belohnt. Das Bergdörfchen O Cebreiro ein Bergdorf mit der ältesten Kirche am Jakobsweg, besteht eigentlich nur aus Herbergen, Hotels, Bars und Souvenirläden für Pilger. Es gibt noch eine Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Es herrschte eine einzigartige Atmosphäre, so viele Pilger mit einem Lächeln im Gesicht das Ziel erreicht zu haben.
Unsere Gefühlsage
Unbeschreiblich wir sind in Galizien angekommen. Santiago de Compostela liegt jetzt vor uns.
Man kann es wirklich nicht in Worte fassen was wir alles erleben und dies zusammen mit unseren beiden Camino Dogs.
Tag 24 O Cebereiro nach Triacastela
22. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute standen fast 25km auf dem Programm. Die Wetter vorhersage war für heute nicht so gut, es muss ja aber weiter gehen. Es kam aber viel schlimmer. Auf 1350 Meter gestartet, dicker Nebel, immer wieder peitschte einem der Regen ins Gesicht, sehr kühl und Windig. Nach 2 Stunden mit stetigem auf uns ab immer noch auf 1300 Meter. Ab dann ging es stetig runter bis zu unserem Ziel in Triacastela auf 650 Meter
Unsere Eindrücke
Es hat teilweise so stark geregnet das wir unsere beiden Camino Dogs den ganzen Weg getragen haben.
In O Biduedo haben wir nach 3,5 Stunden eine Pause eingelegt. Unsere Kleider waren durchnässt, und wieder hat uns ein Engel Zutritt gewährt . Der Jakobsweg gibt dir das was du brauchst und nicht das was du dir wünscht. Es hatte ein Chemineeofen im Raum, alle Pilger versuchten ihre durchnässten Kleider etwas zu trocknen.
Unsere Gefühlsage
So schnell wie heute waren wir noch nie am Ziel. Alle 4 waren wir ziemlich durchfroren und sehr glücklich das Ziel erreicht zu haben. Ab Morgen sollte es jetzt mit dem Wetter besser werden. Vorwärts schauen und die nächste Etappe in Angriff nehmen.
Tag 25 Triacastela nach Sarria
23. Mai
Unsere Eindrücke
Endlich, heute mal Sonne am Himmel. Am Morgen noch sehr kalt, die Sonne wärmte im laufe des Tages aber immer mehr. Heute hatten wir eine herrliche Wanderung, umgeben von Wald und Wiesenwegen, die Natur zeigte sich in voller Pracht.
Unsere Gefühlsage
Nach dem gestrigen kalten und regnerischen Tag, hat die Sonne unsere Seelen und Haut aufgewärmt. Auch unsere zwei Cavalier waren heute voller Freude unterwegs und genossen die Sonnenstrahlen. Ab heute zeigt sich der Camino von einer anderen Seite. Sehr viele Pilger starten ihren Jakobsweg ab Sarria um ihre Compostella zu erhalten. Es fällt einem schwer, nach so vielen Erlebnissen, der Ruhe, die Verbundenheit mit der Natur, sich das Bild auf dem Camino von einem Tag auf den anderen verändert hat. Es sind viele Gruppen unterwegs, der Lärmpegel hat sich markant verändert. Wir vier freuen uns immer auf die vielen Pilger die den Weg schon so lange mit uns teilen.
Tag 26 Sarria nach Portomarin/Gonzar
24. Mai
Unsere Erlebnisse
Für unsere heutige Etappe waren etwa 23km eingeplant. Da es Morgen gegen 13:00 Uhr regnerisch wird, wurden es heute über 30km. Die ersten 4 Stunden waren wir im Nebel unterwegs. Der Weg führte über hügelige Landschaften, die wir erst ab Mittag richtig erkennen konnten. In Moimentos nach 17km hat sich der Nebel aufgelöst und wir konnten mit den ersten Sonnenstrahlen eine Pause geniessen....
Unsere Eindrücke
.....Der Weg führte uns dann weiter in das wunderschöne Portomarin, das an einem schönen Stausee liegt. In Portomarin hat es sehr viele Hotels, Herbergen und viele Gartenrestaurants die einem zum verweilen einladen. Nach einer Pause sind wir dann bis Gonzar unserem heutigen Ziel weiter gewandert. Am Nachmittag wurde es sehr Warm, das vor allem die Hundis spürten, und wir dadurch auf den Schultern.
Unsere Gefühlsage
Unser Ziel rückt immer näher. Die letzten Tage mit Regen, viel Wind und kalten Temperaturen haben einige Energie gekostet. Der Jakobsweg ist sehr herausfordernd wenn man seine Etappenziele erreichen will . Wir sind müde, in den frühen Morgenstunden geht es weiter.
Tag 27 Gonzar nach Casanova
25. Mai
Unsere Erlebnisse
Der heutige Tag führte uns 23km näher an Santiago. Schön heute mal bei milderen Temperaturen in den Tag zu starten. Auf wunderschönen Wegen führte uns die Etappe über hügeliges Gelände an unser Ziel. Das Wetter machte den ganzen Tag mit, zwischendurch strahlte auch immer mal wieder die Sonne vom Himmel.
Unsere Eindrücke
Das Wetter war gut, die Temperaturen ideal zum Wandern. Wir haben unsere Start und Zielorte verschoben. Dadurch verschieben sich die Pilgermassen
Unsere Gefühlsage
Unser Ziel kommt immer näher. Wir machen uns schon Gedanken wie wir die Etappen einteilen sollen, das wir schon am Vormittag in Santiago ankommen. Für die Compostela muss man früh vor Ort sein. Sonst wird man auf den nächsten Tag eingeteilt. Der Pilgerstress fängt an, alle wollen früh in Santiago ankommen! Morgen beziehen wir eine neue Unterkunft in Richtung Santiago. Dadurch erhalten unsere Puppies einen Ruhetag vor den letzten Kilometern.
Tag 28 Casanova nach Azura
27. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute bei sehr schönem Wetter und nicht zu warmen Temperaturen, immer noch über hügeliges Gelände durch Wälder und schöne Landschaften gewandert.
Unsere Eindrücke
Mit der Ruhe ist es jetzt vorbei. Die Pilger haben nur noch das Ziel vor Augen. Sehr viele Spanier sind seit Sarria unterwegs um ihre Compostela zu erhalten
Unsere Gefühlsage
Unser Ziel kommt immer näher. Es sind so viele Erlebnisse und Eindrücke jeden Tag. Man kann gar nicht alles verarbeiten. Am nächsten Morgen geht es weiter mit neuen Bildern und Eindrücken. Wir merken die grosse Distanz die wir schon zurück gelegt haben. Die Beine machen mit aber wir vier sind langsam etwas müde.
Tag 29 Arzua nach A Lavacolla
28. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute Morgen ging es schon nach 6 los. Wir wollten heute eine grössere Distanz zurücklegen, weil Morgen unser grosser Tag ist und wir früh in Santiago einmarschieren wollen.
Unsere Eindrücke
Es war eine schöne Etappe heute. Super schönes Wetter begleitete uns auf unserem Weg. Am Nachmittag war es für unsere beiden Camino Dogs schon fast zu warm.
Unsere Gefühlsage
Morgen ist es die 30igste Etappe seit unserem Start in den Pyrenäen. Wir spüren Zufriedenheit und Glückseligkeit in uns. Wir sind Dankbar für die Erlebnisse, die Eindrücke und die vielen unvergesslichen Momente die wir 4 erleben durften. Wir freuen uns auf Morgen, Santiago zu erreichen
Tag 30 A Lavacolla nach Santiago de Compostela
29. Mai
Unsere Erlebnisse
Wir haben unsere 2 Camino Dogs heute Morgen geschultert und sind gemütlich Richtung Santiago aufgebrochen. Wir haben die beiden bis zu unserem Ziel auf dem Platz vor der Kathedrale getragen. Wir waren beide heute Morgen sehr kribbelig, es war eine grosse Vorfreude unser Ziel zu erreichen.
Unsere Eindrücke
Heute haben wir unser grosses Ziel erreicht das Ende vom Jakobsweg Santiago de Compostela. Als erstes haben wir unsere Pilgerausweise im Pilgerbüro kontrollieren lassen und die Compostela erhalten. Wir haben den ganzen Tag vor der Kathedrale verbracht, dieses Gefühl ist unbeschreiblich, die strahlenden Gesichter der einlaufenden Pilger zu sehen. Alle haten das gleiche Ziel.
Unsere Gefühlsage
Wir hatten unser Ziel und wir haben es erreicht. Santiago de Compostela. Was haben wir erlebt, was haben wir durchlitten, man weiss nicht was alles auf einem zukommt. So viele unbeschreibliche Momente die einem berühren und sich tief im Herzen einprägen. Wir sind glücklich, dankbar und stolz. Wir ziehen Morgen weiter zum Atlantik, Kap Finisterre. Dort wo die Erde im Meer verschwindet. Das Ende der Welt.
Tag 31 Santiago de Compostela nach Negreira
30. Mai
Unsere Erlebnisse
Nach den gestrigen unvergesslichen Eindrücken mit dem erreichen von Santiago de Compostela mit so vielen bewegenden Momenten, ging es heute schon weiter zu unserem abschliessenden Ziel am Atlantik. Zum Leuchtturm in Fisterra.
Unsere Eindrücke
Die heutige Etappe führte uns durch viele lichte Wälder und kleinen idyllischen Ortschaften zu unserem Ziel in Negreira. Es sind doch noch einige Pilger unterwegs, es ist aber alles viel ruhiger.
Unsere Gefühlsage
Nach so vielen Eindrücken, Erlebnissen und Emotionen über so viele Tage, ist es schwer neue Höhepunkte zu erwähnen. Wir freuen uns schon bald den Atlantik zu sehen. Das Wetter in den nächsten Tagen sieht super aus, es muss anscheinend Atemberaubend sein, immer näher dem Leuchtturm beim Kilometer stand 0,0 näher zu kommen.
Tag 32 Negreira nach Olveiroa
31. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute hatten wir noch einmal eine lange Etappe eingeplant. Es war noch Dunkel als wir in Negreira gestartet sind. Wir mussten einige Aufstiege bewältigen (über 800 Hm). Um 17:00 sind wir an unserem Ziel angekommen. Die heutige Etappe war sehr anstrengend, da sie meistens aus Schotterwegen mit spitzen Steinen bestand. Wir haben unsere Camino Hundis über 25km auf unseren Schultern getragen.
Unsere Eindrücke
Der erste Aufstieg kurz nach dem Start, führte uns durch einen Wald aufwärts. Der Tag erwachte mit der Lebensfreude der Vögel die uns mit ihrem zwitschern auf unserem Weg begleiteten. Gleichzeitig erlebten wir einen wundervollen Sonnenaufgang. Es war ein stetiges auf und ab. Die Sonne strahlte den ganzen Tag vom Himmel. Der kühlende Wind war teilweise sehr angenehm, durch die starken Windböen fühlte es sich aber schlagartig kühl an.
Unsere Gefühlsage
Der Jakobsweg hat seine Herausforderungen, mit seinen langen Etappen, und dem nicht berechenbarem Wetter. Man erlebt jeden Tag neues und erlebt so viele Eindrücke
Tag 32 Negreira nach Olveiroa
31. Mai
Unsere Erlebnisse
Heute hatten wir noch einmal eine lange Etappe eingeplant. Es war noch Dunkel als wir in Negreira gestartet sind. Wir mussten einige Aufstiege bewältigen (über 800 Hm). Um 17:00 sind wir an unserem Ziel angekommen. Die heutige Etappe war sehr anstrengend, da sie meistens aus Schotterwegen mit spitzen Steinen bestand. Wir haben unsere Camino Hundis über 25km auf unseren Schultern getragen.
Unsere Eindrücke
Der erste Aufstieg kurz nach dem Start, führte uns durch einen Wald aufwärts. Der Tag erwachte mit der Lebensfreude der Vögel die uns mit ihrem zwitschern auf unserem Weg begleiteten. Gleichzeitig erlebten wir einen wundervollen Sonnenaufgang. Es war ein stetiges auf und ab. Die Sonne strahlte den ganzen Tag vom Himmel. Der kühlende Wind war teilweise sehr angenehm, durch die starken Windböen fühlte es sich aber schlagartig kühl an.
Unsere Gefühlsage
Der Jakobsweg hat seine Herausforderungen, mit seinen langen Etappen, und dem nicht berechenbarem Wetter. Jeder Tag ist gefüllt mit neuen Erlebnissen und Eindrücken man weiss nie was auf einem zukommt.
Morgen beziehen wir unsere letzte Unterkunft auf unserem Weg. Der Pausentag tut uns allen gut.
Tag 33 Olveiroa nach Cee
2. Juni
Unsere Erlebnisse
Gespannt haben wir heute auf den ersten Blick auf den Atlantik gewartet, und wurden dann bei wunderschöner Aussicht und traumhaft schönem Wetter reichlich Belohnt.
Unsere Eindrücke
Heute war es sehr warm. Die kühlende Meeresbrise vom Atlantik hat uns allen 4 gut getan. Da es auf den letzten 15km keine Möglichkeit für etwas zum trinken gab, haben wir vorgesorgt.
Unsere Gefühlsage
Wir sind am Atlantik angekommen! Morgen ist unsere letzte Etappe zum Cap Finisterre, auf dem Weg zum ende der Welt.
Tag 34 Cee nach Finistere
3. Juni
Unsere Erlebnisse
Heute sind wir die letzte Etappe von unserem Jakobsweg gegangen. Wir gingen bewusst langsam dem Ziel entgegen.
Unsere Eindrücke
Was für ein Abschluss von unserem Abenteuer. Die Sonne strahlte für uns den ganzen Tag, am Nachmittag war es zum ersten mal richtig heiss.
Unsere Gefühlsage
Es ist unbeschreiblich unser Ziel erreicht zu haben. Wir sind so Stolz auf Sirrha und Sunni. Wir 4 waren Kämpfer, jeder hat seinen Teil dazu beigetragen das es geklappt hat.
Wir haben unser Ziel erreicht
Es gibt noch viel zu erzählen, wir werden euch in den nächsten Tagen noch einiges Berichten.
Jetzt geniessen wir noch 2 Tage in Santiago.
Bis bald..........
So viele gesammelte Stempel über so viele wundervollen Tage!
Ausflug nach Muxia
Gestern Morgen haben wir in Santiago bei strahlendem Sonnenschein ein leckeres Frühstück in einer Gartenterrasse genossen.
Am Nachmittag fuhren wir nach Muxia, Muxia liegt etwas über 30 Kilometer von Fisterra unserem Ziel auf unserem Weg entfernt.
Jakobus einer der 12 Apostel von Jesus hat sich auf den Weg gemacht, in Spanien das Christentum zu verbreiten und den Einheimischen näher zu bringen. Der Legende nach ist er völlig entkräftet und erschöpft in Muxia angekommen. Dort ist ihm dann die Jungfrau Maria erschienen und hat ihm neue Kraft und Zuversicht zugesprochen. Die Jungfrau ist ihm in einem Boot erschienen, das Boot wurde zu Stein und dort wurde eine Wahlfahrtskapelle errichtet. Die Gebeine des Heiligen Jakobus wurden nach seinem Tod nach Santiago in die Kathedrale gebracht und können dort besichtigt werden. Die Jakobswege führen Sternförmig aus aller Welt zum Ziel in Santiago. Darum wird er auch Sternenweg genannt
Cilli besucht heute die Pilgeresse in der Kathedrale, dort werden alle Pilger die das Ziel erreicht haben gesegnet, . Dann geniessen wir unseren letzten Tag in Santiago bevor es Morgen wieder Heimwärts zu unseren Lieben geht.
Wir freuen uns auf unser Zuhause, wir sind so Beindruckt von den vielen Erlebnissen, wir haben jeden Meter unseres Weges zurück gelegt. Trotz Sturm, kalten Temperaturen und garstigen Wetterbedingungen.
Wenn wir wieder zu Hause sind berichten wir euch noch von einigen Abenteuerlichen Erlebnissen und Vorfällen die wir auf unserer Reise erlebt haben.
Wir sind gut zu Hause angekommen!!
Gestern am Samstag haben wir unser zu Hause nach drei Tagen gut erreicht. Wir haben 2 mal auf der Heimreise übernachtet. Die Fahrt verlief ohne Probleme. Sirrha und Sunny haben viel geschlafen.
Wir können es noch nicht richtig fassen, unbeschreiblich das alles geklappt hat. Wir alle 4 haben unsere Grenzen ausgetestet, mit einem Ziel vor Augen leistet man mehr als man sich vorstellen kann. Sirrha und Sunny haben so voller Freude jeden Tag mitgemacht. Cilli und ich haben unsere Schultern, mit dem tragen der Hunderucksäcke stark beansprucht. Wir haben wirklich unbeschreibliche Kräfte erhalten dass wir dies bis zum letzten Kilometer durchgehalten haben.
So schön zu spüren wie uns unsere Lieben begleitet haben und in Gedanken bei uns waren.
Montag der 10. Juni
Nach einem Wochenende wo wir unseren Lieben viel zu erzählen hatten, starten wir heute wieder in den Alltag. Wir beide wachen in der Nacht noch immer auf, beide unabhängig voneinander, man ist orientierungslos, weiss nicht wo man liegt, und es kommen sofort die Gedanken welche Strecke steht heute auf dem Programm. Man merkt dann das es ja geschafft ist, wir unser Ziel erreicht haben. Man dreht sich und schläft mit vielen schönen Bildern und Erinnerungen wieder ein. Uns ist jetzt klar warum so viele Menschen immer wieder auf einen Camino starten. Es wird ein Teil von deinem Leben und lässt dich nicht mehr los. Wir würden jedem empfehlen diese Erfahrung in seinem Leben an zu gehen. Egal mit wie vielen Strapazen, Blessuren, Wetterkapriolen du rechnen musst, jede Sekunde lohnt sich und verändert dein Leben.
Sonntag 16. Juni
Jetzt sind wir schon eine ganze Woche zurück, langsam kommen wir wieder in unser früheres Leben zurück. Die Bilder sind in unseren Herzen eingebrannt, zwischendurch kommt immer mal wieder Wehmut auf.
Wir möchten euch noch von einigen Erlebnissen und teilweise skurrile Momenten von unserer Abenteuerreise berichten.
Am 15. April ging es in Roncesvalles los, wir waren voller Vorfreude und sehr aufgeregt.
Wir wollten Sirrha und Sunny von Anfang an einen Teil der Etappen tragen, und nicht erst wenn sie nicht mehr laufen konnten.
Die beiden hatten sich ja schon zu Hause etwas an ihre Hunderucksäcke gewöhnt. Wir haben dann die beiden immer mal wieder in den Rucksäcken platziert und dann wieder raus genommen. Unglaublich aber wir haben es fertig gebracht am ersten Tag sage und schreibe 3 Hundeleinen liegen zu lassen! Wir mussten uns dann am Schluss mit Karabinerhacken und ganz kurzen Leinen vom Rucksack begnügen. Auf den restlichen 33 Etappen haben wir dann nur noch eine liegen lassen...
Taxi
Die Taxi sind eine grosse Einnahmequelle auf dem Jakobsweg. Fast in jedem Ort gibt es selbstständige Taxifahrer. Diese sind von sehr früh am Morgen bis am Abend immer unterwegs. Die Preise waren auch viel höher als wir gedacht haben! Viele Pilger müssen sich ein Taxi nehmen wenn sie in einem Ort keine Übernachtungsmöglichkeit finden. Viele Herbergen kann man nicht Vorbuchen, wer zuerst vor Ort ist hat Glück gehabt. Dann verschieben sie sich in ein grösseres Ort mit dem Taxi und am anderen Morgen zurück. Viele Pilger sind dadurch auch schon sehr früh unterwegs, ein Taxifahrer hat uns erzählt dass er teilweise schon um 4 Uhr am Morgen Pilger unterwegs sieht.
Die Tarife sind fix, die Fahrer haben eine Tabelle wo steht was es Kostet von A nach B zu gelangen. Dadurch fahren sie teilweise auf Teufel komm raus, viele Strassen sind sehr eng, in schlechtem Zustand und im Gebirge kurvenreich. Ziel ist so schnell wie möglich am Ziel zu sein, das Telefon läutet ununterbrochen für neue Touren.
Auf unserer 12ten Etappe in Hontanas hatten wir eine ganz spezielle Erfahrung.....
Ein Einheimischer hat für uns ein Taxi gerufen, er konnte kein Englisch, eine Kommunikation war echt schwierig, er hat immer gelacht und hat etwas von 30 Minuten mit seinen Händen übermittelt. Das Taxi war dann nach 45 Minuten vor Ort, die beiden haben sich gekannt und haben zusammen herzlich gelacht. Der Fahrer konnte ebenfalls fast kein Englisch, wir sind dann los gefahren, es war Irgendwo im Nirgendwo. Gefühlt waren wir dann lange in der falsche Richtung unterwegs. Plötzlich ist er rechts abgebogen und hat etwas von seinem Sohn geredet, gleichzeitig hat er den Kofferraum geöffnet....
Es ist dann seine Freundin eingestiegen und hat uns zu unserem Ziel begleitet.
Eine ganz spezielle und unvergessliche Geschichte die sich in Pamplona ereignet hat. Wir hatten ein Appartement in der Innenstadt. Wir mussten an diesem Tag eine neue Unterkunft beziehen, wir hatten auch eine Etappe auf dem Programm.
Dadurch wollten wir das Auto laden im Parkhaus parken und am Abend wieder abholen.
Ich ging um 5 Uhr das Auto holen, es sind mir dann etwa 50 Jugendliche aufgefallen, alle dunkel gekleidet alle sicher nicht mehr ganz nüchtern. Ich habe dann das Auto vor dem Appartement parkiert, auf einmal waren 3 Einsatzfahrzeuge der Polizei vor Ort. Es standen dann 5 Polizisten um unser Auto, sie sagten mir ich soll einfach laden, sie schauen schon.... ich soll einfach immer wieder die Türen schliessen. Die Polizisten waren nicht zimperlich, es gab einige verbale Auseinandersetzungen, viele mussten ihre Personalien zeigen. Wir waren froh als das Auto geladen und sicher im Parkhaus war.
Das Appartement war ganz neu eingerichtet und sehr gemütlich, wir waren wahrscheinlich die ersten Gäste wie es aussah. Am Morgen des zweiten Tages war ich unter der Dusche, plötzlich Dunkel, kein Strom mehr, kein warmes Wasser, am Sicherungskasten alle Schütze ok. Auch im Gang vor dem Appartement kein Licht, wir waren sehr froh um die Taschenlampe die wir von Andrea und Costa für unser Abenteuer erhalten haben. Wir haben es dann gemeldet am Abend hatten wir dann glücklicherweise wieder Strom.